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Film "Wüstenblume?

Erstellt am 13. November 2013

 

Am 11.11.2013 wurde die Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung von der Internationalen Frauengruppe besucht. Die Beratungsstelle für erwerbslose und die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer / Integrationsagentur der Diakonie Sozialdienste GmbH leiten eine Internationale Frauengruppe. Die Internationale Frauengruppe trifft sich 14-tägig montags in der Zeit vom 10.00 – 12.00 Uhr in der Begegnungsstätte der Diakonie Siegen. Geleitet wird die Frauengruppe von einem interkulturell zusammengesetzten Frauenteam.
Frauen aus vielen verschiedenen Herkunftsländern und reich an Kulturen, treffen sich, um sich in gemütlicher Runde über Alltagsthemen, Fragen zum Berufseinstieg, gesellschaftliche und kulturelle Themen auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu planen.
Zu den Treffen werden Fachleute eingeladen und andere Einrichtungen werden besucht.
Die Ansprechpartnerin Frau Eva Sondermann hat die Gruppe in die Mediathek begleitet.
Nach der Begrüßung stellte Dipl. Sozialpädagogin Nahid Yahyai den anwesenden Frauen
die Mediathek in Siegen anhand einer Power-Point-Präsentation vor. In Ihrem Vortrag verwies Frau Yahyai auf die Geschichte und auf die Arbeitsfelder der Mediathek.
In einem kurzen Vortrag hat sie, die Frauen über die weibliche Genitalverstümmelung und dadurch entstehende präventive Maßnahmen und Projekte von verschiedenen Menschen- und Frauenrechtsorganisationen, besonders in afrikanische Länder informiert. Zu dieser Thematik wurde der Spielfilm „Wüstenblume“ gezeigt. Das Drama basiert auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman und Weltbestseller von Waris Diri, berichtet sie in einem Interview von der brutalen Praxis der Genitalbeschneidung, der sie als Fünfjährige zum Opfer fiel.
Die als Nomadenmädchen in der Wüste Somalias aufwuchs, in Alter von 13 Jahren vor einer Zwangsheirat mit einem wesentlich älteren Mann nach Mogadischu floh, Jahre später in einem Londoner Schnellimbiss von einem Starfotografen entdeckt und zu einem der erfolgreichsten Models der Welt wurde. Doch hinter ihrer Schönheit vergibt sich ein traumatisches Erlebnis: Waris Diri wurde in Alter von fünf Jahren die Genitalien beschnitten – ein Schicksal, das sie Weltweit mit etwa 15o Millionen Frauen und Mädchen teilt. Sie nutzt ihre Popularität als Model und spricht öffentlich über ihr Leid, macht so auf die Praxis der Genitalverstümmelung aufmerksam und wird zur engagierten Kämpferin gegen diese Form der Menschenrechtsverletzung. Waris Diri beschließt, ihr Modeldasein zu beenden und ihr Leben dem Kampf gegen das archaische Ritual zu widmen.

Der Film wurde mit großer Begeisterung angeschaut und es gab zum Schluss eine lebhafte Diskussion. Da für einige Frauen die Thematik „ Weibliche Genitalverstümmelung“ nicht bekannt war, waren sie daher geschockt und betrübt über das Leid der Betroffenen.

Am Ende wurde eine weitere Zusammenarbeit mit der Mediathek für nächstes Jahr erwünscht.


Bild für: Film

Workshop „Miteinander – Erfahrungen mit Betzavta“

Erstellt am 11. November 2013

 

Am 07.11. wurde der Workshop „Miteinander – Erfahrungen mit Betzavta“ in der Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung durchgeführt. Das Praxishandbuch „Miteinander – Erfahrungen mit Betzavta“ ist für die politische Bildung auf der Grundlage des Werks "Miteinander" von Uki Maroshek-Klarman entwickelt worden. Im Gegensatz zu traditionellen Methoden politischer Bildung, wie beispielweise Vorträge und Pro- und Contra-Streitgespräche, liegt der Schwerpunkt in diesem Konzept auf Übungen mit eher spielerischem Charakter. Im Mittelpunkt stehen die demokratischen Prinzipien mit ihren Vor- und Nachteilen. Als Referent konnten wir Herr Stephan Schack als Vertretung für Frau Heike Gess (Die Referentin war erkrankt) gewinnen.
Herr Schack als Ausbildungs-Trainer für das Programm „Betzavta“ beim DGB in Hattingen tätig ist. Bereits seit 1995 arbeitet er mit dem Konzept „Betzavta“ und schult Schulklassen, LehrerInnen, Auszubildenden und MultiplikatorInnen. Für ihn ist Betzavta einer der spannendsten Trainingsansätze, mit dem er gerne arbeitet und sich mit Gruppen in intensive und nicht immer konfliktfreie Gruppenprozesse hineinbegibt. Im Seminar wurden durch ergebnisoffene Übungen Situationen geschaffen, in denen sich die Teilnehmenden mit sich widersprechenden Positionen, Einstellungen und Bedürfnissen konfrontiert sahen und handeln mussten. Bei einem Konflikt soll die demokratische Entscheidungsfindung in Vier Schritte durchgeführt werden, 1. Klärung der Interessen und die Bedürfnisse, 2. Veränderung der Situation, 3. Interessen gleichmäßig einschränken und 4. Mehrheitsentscheid als letztes Mittel der demokratischen Entscheidungsfindung
Der Prüfung der Bedürfnisse aller Beteiligten wurde dabei vor der Entwicklung von
lösungsorientierten Konzepten ein besonderer Stellenwert beigemessen.
Der Workshop wurde erfolgreich durchgeführt und von den zahlreichen Teilnehmerinnen besucht.. Zum Schluss gab es einen Auswertungsbogen, so dass die Teilnehmer ihre Anregungen, Kritiken und Wünsche äußern und den Workshop benoten konnten. Die interessierten Teilnehmerinnen haben auch viele Materialien ausgeliehen.


Bild für: Workshop „Miteinander – Erfahrungen mit Betzavta“

Studentengruppe/ Zozialarbeit und Flüchtlinge

Erstellt am 31. Juli 2013

 

Am 12.07.2013 wurde die Mediathek von einer Studentengruppe der Universität Siegen in Begleitung des Lehrbeauftragten Herr Carsten Blecher besucht.
Die Gruppe studiert Sozialarbeit und behandelt im Rahmen eines Seminars „Soziale Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft“ an der Universität Siegen im Studiengang Soziale Arbeit mit vielen verschiedenen Themen rund um Migration, Einwanderung und Flucht.

Nach der Begrüßung stellte Dipl. Sozialpädagogin Nahid Yahyai den Studierenden die Mediathek in Siegen anhand einer Power-Point-Präsentation vor. In Ihrem Vortrag verwies Frau Yahyai auf die Geschichte und auf die Arbeitsfelder der Mediathek. Ein wichtiger Aufgabenbereich der Mediathek ist die Antidiskriminierungsarbeit.
Zwei Studenten hielten danach über das Thema „Soziale Arbeit und Flüchtlinge“ ein Referat.
Sie haben über die Rechte von Flüchtlingen und die Arbeit mit Flüchtlingen berichtet und gingen auf Belastungen von Sozialarbeitern ein und stellten einige Einrichtungen vor.
Anschließend wurde ein Filmausschnitt über Flüchtlinge in Deutschland und ihre Problematik gezeigt. Der Film berichtete über dreißig AsylbewerberInnen, die von Bayern bis nach Berlin marschierten, um gegen die Residenzpflicht zu protestieren. „ Es soll Schluss sein mit der Isolierung und der Unsichtbarkeit!“ Das fordern die Flüchtlinge. Sie wollen vielmehr Teil der Gesellschaft sein.
Nach der Präsentation wurden die Fragen der Studierenden über die Flüchtlinge und ihre aktuellen Probleme von Frau Yahyai, die selbst Flüchtlingsarbeit leistet, beantwortet.
Der von der Mediathek vorbereitete Infostand mit diversen Medien zu den Themen Flucht/ Asyl, Migration und Integration wurde mit großem Interesse wahrgenommen.
Der Besuch der Mediathek durch Studentengruppen soll im neuem Semester fortgesetzt werden. Die Studierenden erhalten dadurch einen Einblick in die Möglichkeiten und Materialien, die die Mediathek den Studierenden zur Verfügung stellen kann, wenn im Rahmen von Referaten, Haus- und Abschlussarbeiten bestimmte Themen zu bearbeiten sind.


Bild für: Studentengruppe/ Zozialarbeit und Flüchtlinge

Einladung: Mediathek gegen Rassismus an der Universität Siegen

Erstellt am 01. Juli 2013

 

Am 27.06.2013 fand auf Einladung von Herrn Prof. Dr. Volker Michel, Fachbereich Elektrotechnik/ Mathematik, für interessierte Personen eine Vorstellung der ‚Mediathek’ an der Universität Siegen statt.
Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung durch Herrn Prof. Dr. Michel, in der er auf die Notwendigkeit der Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit auf Grund des vorhandenen alltäglichen Rassismus in der heutigen Gesellschaft hinwies, stellte Dipl. Sozialpädagogin Nahid Yahyai den anwesenden Studierenden die Mediathek in Siegen anhand einer Power-Point-Präsentation vor. In Ihrem Vortrag verwies Frau Yahyai auf die Geschichte und auf die Arbeitsfelder der Mediathek.
Anschließend wurde der Film „Schwarzfahrer“ gezeigt. Der Film, der 1994 einen Oskar für den besten kurzen Realfilm gewonnen hat, ist zu den Themen Vorurteile, Zivilcourage, Ausländerfeindlichkeit und Kommunikation einsetzbar. Der Film kann für alle Schulformen in verschiedenen Fächern wie z. B. Religion, Ethik, Sozialkunde verwendet werden. Er ist auch für die Erwachsenenbildung und außerschulische Jugendarbeit geeignet.
Die Präsentation und der Film wurden von den Studenten mit großem Interesse aufgenommen. Prof. Dr. Volker Michel fand lobende Worte für die Arbeit der Mediathek und sah es ausgesprochen positiv, dass eine solche Einrichtung in Siegen zu finden ist.


Bild für: Einladung: Mediathek gegen Rassismus an der Universität Siegen

Festival Contre le Racisme

Erstellt am 24. Juni 2013

 

Im Rahmen des „Festival contre le racisme“ haben die Fachschaftsrat – Soziale Arbeit(FSR) , International Student in Siegen (ISiS) und Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in der Zeit von 17 - 20 Juni 2013 verschiedene Veranstaltungen zu unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten angeboten. Studierende und Initiativen vor Ort und Musikfestivals (ein Konzert im Kultcaff mit Social Distrust, Jon Lupus & La Papa Verde) füllten das Projekt mit Leben. Während der gesamten Woche wurden Ausstellungen und Veranstaltungen organisiert z. B. einen Film/Vortrag „Die Kriegerin“, oder Vorträge z. B. : „Neofaschismus in Griechenland“, „Feinbild Islam, Historische und theologische Grundlagen einer europäischen Angst“, , „Rechte Strukturen in NRW“ vom DGB, „ Innovationen in Kinderliteratur hinsichtlich Mehrsprachigkeit und Interkulturalität und einen Infoabend „Schlau“ (Schwul-Lesbisch-Bi-Trans Aufklärung). Die Mediathek unterstützte zum einen diese Veranstaltung „Alltagsrassismus“ mit einer Leihgabe von fünf Plakaten aus der Serie „Vorurteile und Rassismus“. Zum anderen hatten Mitarbeiterinnen am 17.06.2013 und 19.06.2013 einen Info-Tisch organisiert und betreut. Die „mobile Ausleihe“ der Mediathek bekam einen guten Zuspruch. So konnte oft auf das vielfältige Angebot in der Mediathek mit den neuen Faltblättern aufmerksam gemacht werden.


Bild für: Festival Contre le Racisme

Mediathek/Besuch an der Universität Siegen

Erstellt am 06. Juni 2013

 

Am 29.05.2013 fand auf Einladung von Fr. Dr. Katharina Winter, Fachbereich Lehramt Mathematik, für interessierte Personen eine Vorstellung der Mediathek insbesondere unter dem Aspekt „gegen Diskriminierung“ an der Universität Siegen statt.
Nahid Yahyai Dipl. Sozialpädagogin führte nach der Begrüßung den kurzen Einführungsfilm "Hand in Hand“ vor. Anschließend stellte sie den anwesenden Studierenden die Mediathek anhand einer Power-Point-Präsentation vor. In Ihrem Vortrag verwies Frau Yahyai auf die Geschichte der Mediathek und die Arbeitsfelder der Mediathek .
Die Begrifflichkeit. ‚Diskriminierung’ und die vielfältigen Erscheinungsformen von Diskriminierung, wie z. B. alltägliche Diskriminierung durch Vorurteile und ausgrenzende Verhaltensweisen einzelner Personen, wurden erläutert. Die Antidiskriminierungsarbeit, sowohl präventiv als auch intervenierend konnte anhand von Beispielen verdeutlicht werden. Für die Bereiche Sensibilisierung und Aufklärungsarbeit wurde der Film „Vorurteile“ gezeigt. „Vorurteile“ ist eine DVD für die Grundschule zum Sachgebiet Soziales Lernen und kann z. B. in den Fächern Sachkunde oder Religion eingesetzt werden. Kindergerecht erklärt der Film, was Vorurteile sind. Er gibt Beispiele aus der Alltagswelt der Kinder in Schule und Freizeit und sensibilisiert so für Vorurteile. Er schärft das Gerechtigkeitsempfinden der Kinder und zeigt beispielhaft, dass ein allgemeines Urteil über den Einzelnen ungerecht ist und falsch sein kann. Er erläutert den Begriff „Mobbing“, zeigt die Folgen von Ausgrenzung auf und appelliert daran, andere zu respektieren und nur so zu behandeln, wie man selbst gern behandelt werden möchte.
Wie sich im anschließenden Gespräch zeigte, war die Existenz einer solchen Einrichtung in Siegen für die Studierenden eine Bereicherung und eine Informationsquelle, die sie in Zukunft gerne nutzen wollen.
Als Fazit bleibt festzustellen, dass die Arbeit der Mediathek zwar einer kleinen aber interessierten Zuhörerschaft nahe gebracht werden konnte. Auch der Infotisch zu den Themenbereichen Diskriminierung und Vorurteile fand großen Anklang.
Zum Abschluss wurde die Mediathek durch Frau Dr.Winter für den "Tag der offenen Tür Uni-Siegen" zu einer weiteren Infoveranstaltung eingeladen.


Bild für: Mediathek/Besuch an der Universität Siegen

Lesung mit Frau Fadumo Korn: „Geboren im großen Regen“

Erstellt am 22. Mai 2013

 

Am 16.05.2013 fand in der „Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung“ eine Lesung mit der Autorin Fadumo Korn statt.
Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Beratungsstelle für „Mädchen in Not IFPAKE e.V.“ und der Gruppe „Ladies Power“, einer neu gegründeten Gruppe afrikanischer Frauen im Siegerland, durchgeführt.

Die in Somalia geborene Autorin, selbst eine Betroffene, setzt sich vehement dafür ein, dass die Be-schneidung von Mädchen nirgendwo auf der Welt mehr praktiziert wird. Seit 1979 lebt Fadumo Korn in München. 2004 erschien ihre Autobiografie ‚Geboren im großen Regen’, durch die sie im deutsch-sprachigen Raum bekannt wurde. 2006 wurde das Buch ins Englische übersetzt. In ihrem 2009 er-schienenen zweiten Buch, ‚Schwester Löwenherz’ berichtet die Autorin über ihre Projekte im Kampf gegen die Beschneidung.
Fadumo Korn leistet bundesweite Aufklärungsarbeit der Öffentlichkeit und in Fachkreisen und war in verschiedenen Talkshows zu Gast.
Johannes B. Kerner war so von den Projekten überzeugt, das er sein bei Günter Jauch erspieltes Geld je zur Hälfte für von Fadumo Korn und von Karl-Heinz Böhm unterstützte Projekte in Afrika, spende-te. 2007 wurde Fadumo Korn mit dem Integrationspreis der Stadt München „Münchner Lichtblicke“ ausgezeichnet und 2011 wurde ihr die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Im ersten Teil der Veranstaltung las Fadumo Korn, die mit ihrem Mann Walter Korn angereist war, aus ihrer Autobiographie und ging danach auf Fragen der Zuhörerschaft ein. Die Autorin machte dabei deutlich, dass die Beschneidung von Mädchen keine religiöse Grundlage hat, sondern aufgrund gesell-schaftlicher Traditionen von Menschen unterschiedlicher Religionen in Teilen Afrikas praktiziert wird. Gesetzliche Verbote zeigen jedoch kaum Wirkung, wenn sie nicht durch Aufklärung und Sozialarbeit begleitet werden. Genau dieser Aufgabe widmet sich der von Fadumo Korn 2007 gegründete Verein NALA (Nachhaltig. Aktiv. Lebensnah. Aufklärend.)
Im zweiten Teil der Lesung berichtete die Autorin von Projekten ihres Vereins im Kampf gegen die Beschneidung. Hierzu gehören: Ausbildung und Schulung von einheimischen Aufklärern und Aufklä-rerinnen (auch ‚Umschulung’ von Beschneiderinnen), Aufbau von Schulen und Krankenstationen.
Frau Korn verstand es, deutlich zu machen, dass der Kampf gegen die Beschneidung engagiert weiter-geführt werden muss, immer und überall, auch in Deutschland.
Die Veranstalter waren mit dem Abend zufrieden, ihnen war es gelungen, mit der Lesung das Thema weibliche Beschneidung ein weiteres Mal in Siegen zu thematisieren.
Zur Erinnerung schrieb Fr. Korn in das Gästebuch der Mediathek: ‚Das Zentrum (die Mediathek) ist ein leuchtendes Beispiel für viele andere Städte. Siegen macht euch vor wie es gehen könnte.’


Bild für: Lesung mit Frau Fadumo Korn: „Geboren im großen Regen“

Mediathek Präsentation beim AHS - Berufskolleg Siegen

Erstellt am 08. Mai 2013

 

Nach dem durch den Schulsozialarbeiter des Berufskollegs AHS, Herrn Hövelmann, und die Leitung der Mediathek, Frau Yahyai das Interesse an einer Zusammenarbeit zwischen Mediathek und Berufskolleg bekundet wurde, wurden Mitarbeiter der Mediathek zur Teilnahme an der Lehrerkonferenz am 10.04.2013 durch die Schulleitung eingeladen.
Ziel war es, die Mediathek im Kollegium der Schule bekannt zu machen und auf die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten für Schüler und Lehrpersonal hinzuweisen, bzw. geeignete Kooperationsmöglichkeiten zu überlegen und umzusetzen.
Das Berufskolleg besuchen mehr als 1800 Schüler und Schülerinnen, die in verschiedenen Bildungsgängen, z.B. Berufsfachschulen (Hauswirtschaft, Ernährung- und Gesundheit, Kinderpflege, Sozialhelfer), Berufliches Gymnasium (Sozialpädagogik, Freizeitsport), Fachoberschule des Sozial- Gesundheitswesen und Fachklassen des dualen System der Berufsausbildung (vorwiegend im Allgemeingewerbe, Gastronomie) einen Schul- und / oder Berufsabschluss anstreben.
Der Schulleiter Herr Armin Stöhr eröffnete die Sitzung mit der Begrüßung aller Anwesenden Lehrkräfte und begrüßte die Gäste der Mediathek- Siegen. In seinen Ausführungen nannte er kurz die Arbeitsbereiche der Mediathek und verwies auf den möglichen Bedarf in der Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen hin. Nach dieser Einführung referierte Fr. Yahyai anhand einer Powerpoint-Präsentation über die Gründungsgeschichte, die Arbeitsgebiete und die Öffentlichkeitsarbeit des VAKS und insbesonder über die Arbeit der Mediathek. Sie schloss Ihre Ausführungen mit der Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit."


Bild für: Mediathek Präsentation beim AHS - Berufskolleg Siegen

02.05.1933: Jahrestag der Zerschlagung der Gewerkschaften durch die Nationalsozialisten

Erstellt am 03. Mai 2013

 

Am 02.05.2013 gedachte der Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) in einer historischen Zeitreise der Zerschlagung der freien deutschen Gewerkschaftsbewegung vor genau 80 Jahren. Professor Manfred Zabel und Dieter Pfau erläuterten in der Siegerlandhalle die Geschehnisse, die zum vorläufigen Ende unabhängiger und demokratischer Gewerkschaftsarbeit in Deutschland am 2. Mai 1933 führten. SA-Kommandos besetzten und verwüsteten im ganzen Land Gewerkschaftshäuser und so auch in Siegen das „Haus der Arbeit“. Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wurden von den Nationalsozialisten verhaftet, verschleppt, gefoltert und ermordet.
Viele, die überlebten, engagierten sich unter großen Risiken im Widerstand gegen die Nazis. Wenn an die Zerschlagung der Gewerkschaften vor 80 Jahren und an die vielen Opfer der nationalsozialistischen Terrorherrschaft gedacht wird, dann geht es um mehr als das bloße Erinnern an diesen Tag. Dieser Gedenktag ist uns Mahnung und Verpflichtung zugleich! Wir haben die Lektion aus der Geschichte gelernt, die uns Wilhelm Leuschner unmittelbar vor seiner Hinrichtung ins Stammbuch geschrieben hat: Schafft die Einheit!
Unsere Geschichte verpflichtet uns zum Handeln gegen rechtsextremes Denken und Handeln, gegen Rassismus und Intoleranz. Wir tragen Verantwortung für die Gestaltung einer demokratischen und freien, sozialen und gerechten Gesellschaft.
Die Mediathek hat die Veranstaltung mit einem Infotisch mit themenbezogenen Materialien unterstützt. Der Infostand wurde von interessierten Teilnehmern besucht. Dabei hat es einen guten Austausch mit einigen Anregungen gegeben.


Bild für: 02.05.1933: Jahrestag der Zerschlagung der Gewerkschaften   durch die Nationalsozialisten

Werbeaktion der Mediathek

Erstellt am 22. April 2013

 

Am 01.04.2013 startete die Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung eine Werbeaktion. Durch diese Maßnahme erhofft die Mediathek viele Menschen auf die aktuellen Themen wie Diskriminierung, Rechtsextremismus, Rassismus, Integration und Migration zu sensibilisieren und auf die Möglichkeit KOSTENLOSER Ausleihe verschiedenster Medien aufmerksam zu machen.
Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung/ Integrationsagentur als Servicestelle für die Antidiskriminierungsarbeit hat zu diesem Zweck eine große Anzahl von Schreiben und Flyern sämtlichen Bewohnern der Studentenwohnheime in Siegen zugänglich gemacht. Diese Werbeaktion wurde im Vorfeld mit dem Leiter des Studentenwerkes Siegen Herr Rujanski abgesprochen und genehmigt. Am 27.03.2013 wurde in einer Sitzung mit dem ASTA der Uni Siegen die Mediathek Siegen und Ihre Aufgabenbereiche ausführlich vorgestellt. Indieser Sitzung vereinbaren die anwesenden Mitarbeiter der Mediathek mit dem Vorstand des ASTA eine weitergehende Zusammenarbeit.
Im Einzelnen wurden folgende Punkte vereinbart:
Jeden ersten Mittwoch eines Monats wird sich die Mediathek mit einem Infotisch zu wechselnden Themen im Foyer der Uni Siegen präsentieren.
Die Uni-Zeitung sowie das Uni-Radio werden in Beiträgen die Mediathek vorstellen.
Eine gewisse Anzahl von Mediathek - Plakaten wird an festes Schaufenster der verschiedenen Fachrichtungen ausgehängt.
Die Mediathek wird sich durch die Teilnahme an bestimmten Seminaren den Studierenden vorstellen und über ihre Arbeit informieren.


Bild für: Werbeaktion der Mediathek

Aktionstag „ Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“

Erstellt am 19. April 2013

 

Zum bundesweiten Aktionstag „ Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“
Am 16.04.2013 möchte die Bundesregierung ein deutliches Zeichen für Toleranz und gesellschaftliche Vielfalt und gegen Rechtsextremismus setzen. An diesem Tag soll daher auch in Siegen das Engagement all derjenigen lebendig und erlebbar werden, die sich tagtäglich für eine demokratische Gesellschaft einsetzen.

Unter der Federführung des Kath. Jugendwerks „ Förderband „ wurden aus diesem Anlass Siegener Bürger / Innen im Vorfeld zum Thema Toleranz befragt.
Die daraus entstandene filmische Dokumentation wurde an diesem Tage in der Siegener Innenstadt präsentiert.
An dem Aktionstag haben sich die Akteure der Siegener Antidiskriminierungsarbeit und Vertreter des Bündnisses für Demokratie mit Informationsständen beteiligt.
Die Mediathek hat an dem Tag mit Zahlriechen Medien über die Themen Vielfalt, Demokratie und Toleranz einen Infotisch präsentiert und die interessierten Passanten über die Ausleihe der Medien informiert.


Bild für: Aktionstag „ Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“

"Internationaler Tag gegen Rassismus" 21.März 2013

Erstellt am 22. März 2013

 

Am 21.03.2013 wurde im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ die Stadt Siegen eine Veranstaltung durchgeführt.
Zu der Veranstaltung werden die Schulen ohne Rassismus, Siegener Träger und viele Akteure der antirassistischen Arbeit, unter denen sich die Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung befindet, eingeladen. Alle Eingeladenen sollen sich an den Aktivitäten beteiligen und den Menschen in Siegen ihre Maßnahmen gegen Ausländerfeindlichkeit, Diskriminierung und Rassismus öffentlich vorzustellen. Der Aktionstag wurde im Aktiven Museum am Obergraben durchgeführt. Ein Grußwort wird von Frau Flohren, der stellvertretenden Bürgermeisterin, gesprochen. Sie stellte die Fragen was ist Rassismus und wie sähe die Welt heute ohne Individualität aus. Gleichzeitig stellte sie fest, dass kulturelle Vielfalt durchaus bildet und das Rassismus in unserer heutigen Gesellschaft keinen Platz hat.
Im Weiteren wies sie darauf hin, dass sich in der Stadt Siegen bereits fünf Schulen aktiv an der Antirassismusarbeit beteiligen. Als Resumee konnte aus ihrer Rede fest gehalten werden, dass Rassismus und Diskriminierung uns alle angeht.

Im anschließenden Vortrag von Herren Dietermann zeigt er auf, dass Häuser und Orte in Erinnerung bleiben als Orte der Verfolgung, sowie als Gebäude des Widerstandes.
Beispielhaft verwies er auf das „Braune Haus“ in Hindenburgstraße, das Kreishaus der NSDAP- Emilienstraße, Gestapo Außenstelle Siegen-Pfarrstraße und als Orte des Widerstands nannte er, das Gewerkschaftshaus in der Sandstraße, und Marienkirche in der Löhrstraße.
Als Orte „des Gedenkens“, verwies er auf den Dicken Turm, Platz der Synagoge, Obergraben.
Nicht zu Vergessen sind die „ Stolpersteine“ die heute an verschiedenen Stellen in Siegen zu finden sind.

Als nächsten Punkt verwies H. Dietermann auf Personen des Widerstandes, hervorzuheben ist
hier Pastor Ochs.
H. Dietermann stellte anschließend die Frage in den Raum, welche Handlungen erfüllen schon die Tatsache des Widerstandes. Eine Frage über die sich jeder einzelne von uns sich einmal Gedanken machen sollte.
Die Mediathek hat die Veranstaltung mit einem Infotisch mit themenbezogenen Materialien unterstützt. Der Infostand wurde von interessierten Teilnehmern besucht. Dabei hat es einen guten Austausch mit einigen Anregungen gegeben. Das hatte zur Folge, dass die Mediathek auch wieder über einige Ausleihen freuen konnte.


Bild für:

Gruppenbesuch in der Mediathek

Erstellt am 11. Februar 2013

 

Am 24.01.2013 wurde die Mediathek von Julia Kilian (Landeskoordination Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage), Jennifer Curstein, Stefan Schmidt (Bezirksjugendwerk AWO Westliches Westfalen) besucht.
Nach der Begrüßung und Vorstellungsrunde wurden die Aufgabenbereiche der Mediathek vorgestellt:
- Ausleihe von Medien zu 27 Themenbereichen vor Ort und online
- Beratung und Unterstützung bei der Datenbankrecherche (z.B für Studierende, Schulen
Multiplikator_innen, etc.)
- Veranstaltungen, z.B. Lesungen in der Mediathek (u.a. Oliver Decker, Mo Asumang)
- Unterstützung schulischer und außerschulischer Pädagog_innen (z.B. Ausleihe von
Material zur nicht-rassistischen Bildungsarbeit für Grundschulen bis Sek II)

Exemplarisch wurde über die Zusammenarbeit der Mediathek mit Siegener Schulen in 2012, durch Autorenlesungen mit Anatol Egbuna in der Anti Rassismus Woche, mit Fatma Bläser über das Thema Zwangsheirat/ Ehrenmord, ausführlich berichtet und gleichzeitig die gestellten Fragen beantwortet. Ein Infotisch mit exemplarischen Medien aus verschiedenen Themenbereichen der Mediathek wurde bereit gestellt.

Danach hat Frau Kilian die Arbeit des Bezirksjugendwerks AWO Westliches Westfalen im Bereich der nichtrassistischen Bildungsarbeit vorgestellt:
• Parcours zu Lifestyle, Symbolik und Ideologie der Neo-Nazi-Szene
• Zusammenarbeit mit der Landeskoordination seit diesem Schuljahr: Teilnahme am runden Tisch im Herbst 2012, Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage -Titelverleihung an die Carl-Krämer-Realschule Hilchenbach
• Perspektivisch: Übernahme der Regionalkoordination für den Bereich Siegen/Siegen-Wittgenstein/Olpe
3. Status quo im Rahmen Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage
• Status quo SoR-SmC-Schulen in der Region:
o 7 SoR-SmC-Schulen
o 4 Anwärter-Schulen (teilweise schon lange in der „Pipeline“)
• Aktionen in der Region
o Regelmäßig 21.3. (Tag gegen Rassismus): Organisation eines Vernetzungstreffens (im Mehrgenerationenhaus) durch die Stadt Siegen (Kontakt: c_velten@siegen.de , 0271/4042211). Aktionen von SoR-SmC-Schulen: (Evangelisches Gymnasium Siegen, Gymnasium am Löhrtor, Krankenpflegeschule des Kreisklinikums), Teilnahme der Mediathek Siegen
o 16.12. Jahrestag der Bombardierung Siegens: Aktionen auch von SoR-Schulen gegen Aufmarsch rechter Gruppen (z.B. Gymnasium am Löhrtor); DGB Siegen wichtiger Kooperationspartner
• Aktionen der SoR-SmC-Schulen
o Evangelisches Gymnasium, Siegen: 5 Jahre dabei (Stand 2012), jährlicher Antirassismustag vor den Herbstferien – Projekt mit Mo Asumang; aktive Lehrerin beatebrinkmann@aol.com (s. auch Rundbrief März 2013)
o Gymnasium am Löhrtor mit verschiedenen Aktionen sehr aktiv
4. Perspektive für die Kooperation im Rahmen SoR-SmC
• Bezirksjugendwerk AWO Westliches Westfalen:
- Kooperationsvereinbarung wird nach Berlin geschickt
- Perspektivisch Übernahme der Regionalkoordination für den Kreis Siegen/Olpe (abhängig von Entscheidung der Bundeskoordination, Berlin)

Vernetzung und Unterstützung der SoR-SmC-Schulen bzw. Anwärter
- Anknüpfen an vorhandene Strukturen- 21.3. Internationaler Tag gegen Rassismus
- neue Entwicklungen im SoR-Netzwerk dort zu präsentieren. AWO und Mediathek könnten dort ihre Angebote vorstellen und auch über SoR-SmC informieren.

• Ausrichtung eines SoR-SmC Regionaltreffens: Organisation durch AWO mit Unterstützung Landeskoordination für Juni 2013 oder Beginn Schuljahr 2013/2014

• Einbeziehung weiterer möglicher Kooperationspartner in Siegen:
- SchLaAu (www.andersroom.de)
- DGB Siegen, werner.leis@dgb.de, sandra.grimm@dgb.de
- Weitere Kooperationen erfragen bei Claudia Velten

• Infomail über neue Entwicklungen in der Region über Julia Kilian mit der Vorstellung der Ergebnisse des Treffens

• AWO wird Kontakt zu Schulen aufnehmen, Unterstützungsangebote machen, Nachfragen, wie Entwicklungen hin zur Titelverleihung laufen


Resultat der Sitzung war, dass man sich über die angebotenen Veranstaltungen der Bundesländer informiert, den Erfahrungsaustausch unter den SchülerInnen fördert.
Die SoR-SMC Arbeit soll einen handlungsorientierten Ansatz verfolgen und mit sozialer und praktischer Erfahrung verknüpft werden. Die Mediathek soll in Zukunft sehr aktiv mit Schulen ohne Rassismus in Kontakt kommen und vor Ort mit aktuellen Medien und Recherchen die verschiedenen Schulprojekte unterstützen.




Bild für: Gruppenbesuch in der Mediathek