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Besuch von Frauen des Kurses der Tagespflegequalifizierung

Erstellt am 23. November 2010

 

Am 18. November 2010 bekam die Mediathek einen sehr überraschenden Besuch von 18 Frauen. Die Gruppe stellte sich kurz als „Kurs der Tagespflegequalifizierung“ des Familienbüros der Stadt Siegen vor. Die Leiterin, Violetta Kuhn, erklärte kurz ihr Anliegen. Die Frauen hätten in der letzten Unterrichtsstunde das Thema „Jedes Kind ist anders, das Recht auf Anerkennung ist gleich“ im Rahmen der interkulturellen Erziehung besprochen. Dabei entstand der Wunsch, das Thema doch noch näher zu erläutern. So fasste die Leiterin kurz den Entschluss, die Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung aufzusuchen und die erste Hürde hierhin zusammen mit den Seminarteilnehmerinnen zu nehmen. Nach einer kurzen Anleitung in den Mediatheksaufbau, stöberten die Frauen ungestört beinahe eine Stunde lang. Hier und da entstand eine noch spezielle Anfrage, nach z.B. Filmen zum Thema Weihnachten oder dem sexuellen Mißbrauch im interkulturellen Kontext. So weit dies in diesem Rahmen möglich war, konnte das Anliegen gleich geklärt werden. Einige Frauen nahmen gern ihre „Fundstücke“ mit nach Hause und bereicherten so die Ausleihzahlen unserer Einrichtung.


Bild für: Besuch von Frauen des Kurses der Tagespflegequalifizierung

Der NRW-Tag

Erstellt am 23. November 2010

 

Vom 17.09.2010 bis 19.09.2010 fand in Siegen der NRW-Tag statt. In dieser Zeit – in ganz Siegen herrschte der Ausnahmezustand – bot der Verein für soziale Arbeit und Kultur (VAKS e.V.) als Träger der Mediathek einen gesonderten Informations und Aktionsstand. Unter dem Motto „Internationale Maile“ fand der Besucher diesen Stand gemeinsam mit anderen Aktionsständen verschiedenster Organisationen vor dem Siegener Rathaus. Es war ein auffälliger und einladender Stand, an dem freundliche Mitarbeiter des VAKS e.V. Creps und Bowle zum Verkauf angeboten und ein Glücksrad betrieben haben. Als besondere Aktion konnten interessierte Kinder am Filzen-Wirken teilnehmen. Neben breiten Informationstafeln zum internen Aufbau des VAKS mit seinen Mitarbeitern fand sich der spezielle Informationsstand mit der Aufschrift „Antidiskriminierung“, wo Besucher noch genauere Informationen einfordern konnten. Alle Interessierten zeigten sich zufrieden, so auch die Ministerpräsidentin Kraft, die am Samstag kurz bei dem Stand hielt und sich über die Vereinsarbeit informierte. Sie zeigte sich beeindruckt von den vielen Arbeits- und Einsatzbereichen des VAKS e.V. und betonte ausdrücklich die Wichtigkeit dieser Arbeit.


Bild für: Der NRW-Tag

Filmvorführung „Oury Jalloh“ und anschließende Diskussion mit Dr. Ibrahim Thiam, dem stellvertretenden Vorsitzenden der African Union e.V.. Donnerstag, 25.03.2010

Erstellt am 11. November 2010

 

Im Rahmen der diesjährigen „Internationalen Wochen Gegen Rassismus“ präsentierte die Mediathek am Donnerstag, 25.März 2010 in den eigenen Räumlichkeiten den hochaktuellen Film „Oury Jalloh“. Oury Jalloh, ein Asylsuchender aus Sierra-Leone, wird einem abgeschiedenen Asylbewerberheim bei Dessau zugewiesen. Ständig mit Rassismuserfahrungen konfrontiert – sei es durch Schmierereien an den Wänden, oder massiven Einschränkungen im Alltag, werden seine Gefühle der Verzweiflung immer deutlicher. Oury Jalloh, ein Asylbewerber aus Afrika, stirbt am 7. Januar 2005 gefesselt in einer deutschen Polizeizelle. Der Regisseur Simon Paetau greift in seinem Kurzfilm diesen Vorfall auf und schildert die letzten Lebensmonate des Flüchtlings. Er fragt dabei jedoch nicht nach den rätselhaften Umständen des Todes, sondern geht zurück in die Vorgeschichte des Falls. Mit dokumentarischen Mitteln wird die Vergangenheit Jallohs skizziert. Seine biographische Situation in Ostdeutschland und die damit verbundenen diskriminierenden Erfahrungen rücken in den Mittelpunkt des Films. Das Schicksal von Oury Jalloh und sein trostloses Leben zeigen beispielhaft einen misslungenen Integrationsversuch. Oury Jallohs gescheiterten Träume stehen stellvertretend für die Erlebnisse vieler Afrikaner, die einen ähnlichen Lebensweg beschreiten. Der politisch engagierte Film machte betroffen und regte mit seinem offenen Ende zum Nachdenken an. Die anschließende Diskussion mit Dr. Ibrahim Thiam, stellvertretendem Vorsitzendem der „African Union e.V.“ erwies sich als besonders fruchtbar. Das über zwanzig köpfige Publikum war sehr engagiert an der Diskussion beteiligt. Allgemeines Fazit war: „Flüchtlinge sollen nicht als Problem gesehen werden, sondern als Bereicherung, als eine Chance für Deutschland“. Ein Teilnehmer meinte auf die Frage, wie man mit Rassismus umgehen solle: „So lange ich lebe, versuche ich aus Deutschland mein Zuhause zu machen“. Man solle immer wieder versuchen, sich zu integrieren. Integration der Zuwanderer auf der einen, aber auch die Öffnung der Gesellschaft für die Zuwanderer, auf der anderen Seite, sei da sehr wichtig. Die Veranstaltung wurde vom Publikum sehr gut angenommen.


Bild für: Filmvorführung „Oury Jalloh“ und anschließende Diskussion mit Dr. Ibrahim Thiam, dem stellvertretenden Vorsitzenden der African Union e.V.. Donnerstag, 25.03.2010

Besuch von Minister Schneider am 04. Oktober 2010 in Siegen

Erstellt am 05. Oktober 2010

 

Auf ihrer „Integrationstour 2010“ durch das Land NRW besuchten der Integrationsminister Guntram Schneider und die Staatssekretärin für Integration Zülfiye Kaykin die Integrationsagenturen in Siegen. Ihr Besuch fand im Hinblick auf das Schwerpunktthema „Integration und Stärkung von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte“ statt. Gastgeber waren die Integrationsagenturen der Wohlfahrtsverbände vor Ort. In Räumlichkeiten der Diakonie konnten sich die beiden Besucher von der Vielfalt der Integrationsarbeit in Siegen überzeugen – von der Antidiskriminierungsarbeit über Informationsangebote für Seniorinnen bis hin zu Bildungsarbeit mit zugewanderten Frauen. Alle Integrationsagenturen in Siegen durften anlässlich dieses Besuches ihre Arbeit kurz vorstellen. Für den Paritätischen Wohlfahrtsverband stellte die Kollegin Gül Ditsch die Arbeitsansätze der Integrationsagentur des Vereins für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V. (VAKS) vor. Mit der Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung als einer Informations- und Servicestelle für die Antirassismusarbeit und darüber hinaus mit dem Grundschulprojekt „Miteinander leben – miteinander lernen“ in sozialen Brennpunkten deckt VAKS e.V. ein sehr breites Spektrum der Integrationsarbeit ab. Minister Schneider und Staatssekretärin Kaykin fanden für die Arbeitsansätze der Integrationsagentur des VAKS e.V. mit seiner Mediathek gegen Rassismus und den weiteren Ansätzen der Präventionsarbeit gebührenden Lob und anerkennende Worte. Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS NRW) plant auf der Grundlage der Erkenntnisse der „Integrationstour 2010“ im Frühjahr ein Integrationsgesetz vorzulegen. Dabei wird sich das Gesetz an gelungenen Projektbeispielen orientieren.


Bild für: Besuch von Minister Schneider am 04. Oktober 2010 in Siegen

"Eure Ehre - unser Leid", Autorenlesung mit Serap Cileli, Sonntag, 26.09.2010

Erstellt am 28. September 2010

 

Am Sonntag Abend gastierte in der Mediathek gegen Rassismus die bekannte Autorin und Menschenrechtlerin Serap Cileli. Vor vollem Haus las Frau Cileli aus ihrem aktuellen Buch „Eure Ehre – unser Leid“ und stand nach der Lesung zur Diskussion zur Verfügung. Aus ihrem Vortrag hallen noch ganz laut die ermahnenden Worte, die die Töchter im Islam zu hören bekommen: „Schleckt nicht so genüsslich Eurer Eis auf der Straße, denn das erregt die Männer!“
Frau Cileli hat in ihren Ausführungen viele Traditionen im Islam dargelegt, die die Mädchen und Frauen in ihrer persönlichen Freiheit deutlich einschränken. Sie hat auf die Missstände hingewiesen, die bei „Brautschau“ herrschen. Sie hat dem Publikum deutlich gemacht, wie schmerzlich, zuweilen unmenschlich „Ehrwürdiges Verhalten“ und „Verhaltenskodex“ praktiziert werden. Manchmal so grausam, dass die Betroffenen vor lauten Schikanen Selbstmord begehen, bei lebendigem Leib verbrennen, in der psychiatrischen Klinik landen oder einfach auf der offenen Straße ermordet werden. Häufig bietet sich da eine gefährliche Lage nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für diejenigen, die helfen wollen oder helfen müssen.
Mutig ist die Autorin Cileli allemal. Mehrfach wurde sie mit Preisen überhäuft, die ihr Engagement würdigen. Geschätzt wird sie aber auch für ihr Wissen und ihre Erfahrungen, die sie an verschiedene Verwaltungen weitergibt. In Siegen suchte das Publikum mit ihr gemeinsam nach Lösungsansätzen. Besonders der politische Weg und die Forderung nach genügend Sanktionen scheint das Verhältnis zwischen Tradition und einem menschenwürdigen und selbstbestimmten Leben umzukehren.
Auf Initiative Seraps Cilelis hin wurde 2008 der Verein peri – Verein für Menschenrechte und Integration e.V. gegründet. Deren Hauptarbeit liegt in der Betreuung und Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt aus Migrationsfamilien bis zur Fluchthilfe bei Betroffenen, die von Ehrenmord bedroht wurden. Cilelis Forderungen an die Politik lauten: „Wir brauchen mehr Frauenhäuser für Frauen mit Migrationshintergrund – Wir brauchen auch mehr mutige Betreuerinnen, die die gefährliche Lage solcher Frauen kennen, am besten aus eigener Erfahrung“.


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"Die Freiheit der Iranerinnen", Vortrag von Mina Ahadi, Donnerstag, 17.06.2010

Erstellt am 22. Juni 2010

 

Rund knapp vierzig Zuschauer konnten sich am Donnerstag Abend von dem kraftvollen Auftreten der Frau Mina Ahadi in der Mediathek in Siegen überzeugen. Die gebürtige Iranerin und Menschenrechtlerin hielt einen Vortrag zum Thema „Die Freiheit der Iranerinnen“, der sehr gut und ausgewogen wirkte – trotz der schwierigen Thematik. Eingeladen hierzu hat das autonome Frauenreferat der Uni Siegen in Zusammenarbeit mit der Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung. Frau Ahmadi, die heute in Deutschland lebt, ist Vorsitzende des Zentralrates der Ex-Muslime. Ihr öffentlicher Austritt aus dem Islam ist gleichbedeutend mit dem Todesurteil. Von der Polizei schützend beobachtet, klärte Frau Ahmadi an diesem Abend das Publikum über die Rechte der Frauen im Islam auf und sprach ihr Urteil über die Kopftuchträgerinnen. Vehement setzte sie sich zur Wehr, als das Thema „Todesstrafe durch Steinigung“ angesprochen wurde und kritisierte zugleich die politische Führung und ihren Umgang mit diesem schrecklichen Verbrechen und der Menschenrechtsverletzung. Ihre Forderung: Die Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen im Iran muß gestoppt werden!


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Denis Goldberg

Erstellt am 27. Mai 2010

 

Am 19. Mai um 19 Uhr war Prof. Dr. Denis Goldberg im Rahmen seiner Lesereise zu Gast an der Universität Siegen. Prof. Dr. Denis Goldberg Autor des Buches „ Der Auftrag, ein Leben für die Freiheit in Südafrika“ hat aus seinem Werk vorgelesen. Die über 70 Zuhörer haben in der Lesung teilgenommen.
Er berichtete über Apartheidregime, Diskriminierung und Menschenrechtsverletzungen in Südafrika.
In seinem Buch erzählt der unverbesserliche Optimist die Geschichte seines Lebens, die zugleich eine Geschichte des langen, schwierigen und oftmals schmerzhaften Weges Südafrikas in die Freiheit ist.
Die Mediathek hat im Rahmen dieser öffentlichen Veranstaltung erneut an der Präsentation eines Informationstisches mitbewirkt. Die Mediathek konnte ein Paar Ausleihen tätigen und neue Kunden gewinnen und somit zur eigenen Bekanntmachung beitragen


Bild für: Denis Goldberg

"Die Entwicklung ist für alle da", Mittwoch, 20.01.2010

Erstellt am 04. Februar 2010

 

Die Mediathek hat im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung erneut an der Präsentation eines Informationstisches mitgewirkt. "Entwicklung ist für alle da" lautete der Titel einer Wanderausstellung, die im Siegener Krönchen-Center eine Woche zu sehen war. Die Ausstellung wurde begleitet von einem Rahmenprogramm. Am Mittwoch, den 20.01.2010 stellten Beteiligte der Entwicklungszusammenarbeit ihre Arbeit vor. Bereits im Vorfeld der Vorbereitungen zu der Veranstaltungswoche haben die Mediatheksmitarbeiterinnen sich intensiv mit dem Thema „Menschenrechte“ befasst. So wurde auch unter anderem, die im Jahr 2009 neu aufgenommene Thematik „Menschenrechte/ Kinderrechte“, um etliche Materialien erweitert. Mehrere Neuerscheinungen und ein passendes Spiel wurden extra dafür angeschafft und thematisch passend zusammengestellt. Die Materialien ergänzten die angebotenen Vorträge des Tages und fügten sich sehr gut ins Gesamtbild der anderen Angebote und Aussteller.


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