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Lesung Noah Sow am 26.11.2009 in Siegen

Erstellt am 01. Dezember 2009

 

Noah Sow stellte in der Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung ihr aktuelles Buch „Deutschland Schwarz Weiß – Der alltägliche Rassismus“ vor.

Noah Sow, die Autorin des Buches „Deutschland Schwarz Weiss – Der alltägliche Rassismus“ hat in der Mediathek gegen Rassimus und Diskriminierung aus ihrem Werk vorgelesen.
Das Buch von Noah Sow hat uns zum Nachdenken eingeladen. Es ist eines der unbequemen Bücher, dass uns die unliebsamen Wahrheiten wie einen Spiegel vorhält. Wir müssen Umdenken. Wir müssen die soziale Wirklichkeit mit einer anderen Brille betrachten – nur dann können wir auch neue Erkenntnisse über bestehende Machtstrukturen und soziale Zwänge gewinnen. „Schwarz“ ist eine Farbe, vor der wir keine Angst haben müssen. Das dürfen wir auch mal ruhig aussprechen und weitersagen...Noah Sow hat eine Streitschrift geschrieben, die zur mehr Fairness aufruft! Die über 75 Zuhörer in der Mediathek lauschten gebannt, wie sie Vorurteile politisierte. Solche Schriften sind für uns alle wichtig und ihre Präsentation stellt ebenfalls eine Form der Antirassismus Arbeit dar.


Bild für: Lesung Noah Sow am 26.11.2009 in Siegen

Filmvorführung am 30.10.2009

Erstellt am 12. November 2009

 

Am Freitag, den 30.10.2009, bot die Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung zusammen mit dem Zentrum für Friedenskultur ein Filmabend an. Gezeigt wurde „Die Schuld, eine Frau zu sein“. Diesen Film schauten zusammen 14 interessierte Menschen an. Im Anschluss daran übernahmen die Mitarbeiterinnen der Mediathek die Diskussionsleitung und die Moderation der Abendveranstaltung.
Bei dem gezeigten Film handelt sich um ein Dokumentarfilm von Mohammed Naqvi, der im Jahr 2006 produziert wurde und am 15. Januar 2009 seinen Kinostart hatte. Es ist die Geschichte einer Selbstbefreiung der 28-jährigen Mukhtar Mai. Sie ist eine pakistanische Bäuerin und hat eine Kollektivvergewaltigung überlebt. Aufgrund eines „Ehrenverbrechens“ hat der Rat der Ältesten, die „Dschirga“ diese Strafe verhängt. Mukhtar Mai wurde von Männern des Nachbarclans vergewaltigt, weil angeblich ihr jüngerer Bruder dessen Familienehre beschmutzt hatte. Die Frau weigert sich – wie so häufig üblich – infolge dessen sich selbst zu töten. Ganz im Gegenteil: sie tritt einen Kampf an und bringt die Täter vor Gericht. Mit einer Entschädigungszahlung baut sie in ihrem Heimatort eine Schule für Mädchen, die sie später auch selbst besucht. Denn Mukhtar Mai ist davon überzeugt, dass nur Bildung den Frauen wirklich helfen kann, die patriarchalische Unterdrückung zu durchbrechen...
Verbrechen im Namen der Ehre sind in Pakistan nicht selten. Die Menschenrechtskommission hat in den letzten vier Jahren 2.774 Frauenmorde in Pakistan registriert. Hinzu kommen hunderte von Säureattentaten auf Frauen. In jedem Dorf sind solche Fälle bekannt. Ihre Dunkelziffer muß enorm sein, da vergewaltigte Frauen kaum Chancen haben, vor Polizei und Justiz zu bestehen und ihr Recht durchzusetzen.
Fazit der Diskussionsrunde: Wir müssen uns alle gegen diese Art von Gewalt wenden und es ist sehr wichtig, solche Projekte vor Ort zu unterstützen. Denn für Frauen, denen solche Gewalt angetan wurde, ist das Leben in Pakistan sehr gefährlich. Eine starke mediale Öffentlichkeit kann ihnen aber zuweilen sogar das Leben retten.


Bild für: Filmvorführung am 30.10.2009

Interkulturelle Woche 2009

Erstellt am 06. Oktober 2009

 

Am Donnerstag, 01.10.2009 wurde erneut im Rahmen der Kreuztaler Interkulturellen Woche 2009 ein Filmabend aus dem Bestand der Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung gestaltet. Vorgeführt wurde unter anderem der Film „Blinde Katze“, der junge Auswanderer aus der ehemaligen Sowjetunion zeigte. Ihre Schwierigkeiten mit der Sprache, der Integration und Sorgen des Alltags standen ebenfalls in der anschließenden Diskussion im Mittelpunkt. Die Erfahrungen der jungen Auswanderer stehen hier exemplarisch für Erfahrungen vieler anderer „Russlanddeutschen“ die aus dem Gefühl der Fremdheit in den ersten Jahren in Deutschland, ein Weg in die Isolation bzw. in eine russische Subkultur innerhalb der deutschen Gesellschaft fanden. Analog zum Thema des Abends hatte die Mediathek den Informationstisch aufbereitet. Hier fanden sich viele Bücher sowie einzelne Filme zum Thema Aussiedler, Migration und Gewalt. Die anschießende Diskussion stand unter Leitung von Frau Tatjana Kaiser, die selbst vor einigen Jahren als junge „Russlanddeutsche“ hier einreiste. So bot sie einen informativen Rundblick über die Geschichte ihres Herkunftslandes und konnte die Diskussion in eine Richtung lenken, so dass alle Teilnehmer davon profitierten.


Bild für: Interkulturelle Woche 2009

Interkulturelle Woche 2009

Erstellt am 06. Oktober 2009

 

Am Dienstag, 29.09.2009 haben die Mitarbeiterinnen der Mediathek einen Informationstisch in dem neuen, noch nicht bezugsfertigen Gebäude, in der Erle Siedlung in Kreuztal, aufgestellt. Um 17.00 Uhr begann die Veranstaltung. Der noch nicht eingeweihte Nachbarschaftstreff durfte seine erste Besteh-Probe absolvieren. Im Rahmen der Kreuztaler Interkulturellen Woche 2009 wurde an diesem Abend zum gemeinsamen Anschauen und Diskutieren geladen. Gezeigt wurde ein Film aus dem Bestand der Mediathek gegen Rassismus und Diskriminierung. Aus der Reihe „Jung und Moslem in Deutschland“ wurde der dritte Teil präsentiert, der einen markanten Titel trägt: „Islamphobie & Currywurst“. Nur wenige Besucher wagten die ersten Schritte in das neue Gebäude, das noch von Baggern und schwerem Gerät umstellt war. Dennoch, wer es hinein schaffte, wurde herzlichst begrüßt und konnte den sehr informativen und teils provokativen Film anschauen. Die anschließende Diskussion moderierte Frau Emetullah Hokkaömeroglu von der AWO, die mit bester Vorbereitung glänzen konnte. Es gelang ihr auch mühelos, Vorurteile und Unsicherheiten aufzufangen. Einiges zur Aufklärung und Abbau der Ängste konnte das Publikum selbst, mit eigenen informativen Beiträgen leisten. Es entstand trotz der noch kargen Räumlichkeiten ein herzenswarmer Gedankenaustausch.


Bild für: Interkulturelle Woche 2009

„Leben ohne Rassismus“

Erstellt am 14. Mai 2009

 

Am 20.03.2009 hielt der Stiftungsbeirat der Stiftung „Leben ohne Rassismus“ in der Mediathek ihre jährliche Beiratsitzung ab. Es wurde unter anderem auch über den von der Stiftung finanzierten Fall aus Aachen gesprochen. Dabei ging es darum das einer aus dem Kongo stammenden Familie mit deutscher Staatsbürgerschaft eine Wohnung mit den Worten verweigert „wir vermieten nicht an Neger ….. äh Afrikaner“. Die Klage wurde abgelehnt und die Stiftung wird ein Berufungsverfahren für die Kläger weiterhin von der Stiftung unterstützt. Der Schirmherr Ron Williams nahm ebenfalls an der Sitzung teil und versprach die Stiftung bei der Werbung um weitere Gelder zu unterstützen.


Bild für: „Leben ohne Rassismus“

Afrika Tag

Erstellt am 12. Mai 2009

 

Am 07.05.2009 war das Team der Mediathek mit einem eigenem Infostand an dem Afrika-Tag, in der Siegener Oberstadt, vertreten. Die sonst an diesem Tag normalen Öffnungszeiten der Mediathek wurden örtlich verlegt. Die Mediathek präsentierte aus den verschiedensten Thematiken mehr als 50 Titel zum Thema „Afrika“. Viele interessierte Veranstaltungsteilnehmer informierten sich bei den Mitarbeiterinnen. Es kamen z.B. Fragen zum Thema „Rassismus“ – Vermittlung an den Grundschulen. Auch verstärktes Interesse an bunten Büchern für Kinder wurde deutlich. Es wurden auch einige der „mobilen“ Ausleihen getätigt. Somit bot sich ein insgesamt „runder“ Nachmittag von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr.


Bild für: Afrika Tag

Besuch des Integrationskurses

Erstellt am 09. Februar 2009

 

Am 22.01.2009 hat der Grundkurs Deutsch des Vereins für soziale Arbeit und Kultur die Mediathek besucht. 6 Teilnehmer und Teilnehmerinnen informierten sich zusammen mit der Kursleiterin Marita Blecher über die Arbeit und den Bestand der Mediathek. Das Thema Rassismus wurde zum zentralen Thema des Abends. Nach ein paar Sprachübungen wurde der Kurzfilm „Schwarzfahrer“ vorgeführt, der die Teilnehmer im erheblichen Maße amüsierte. Die Mediathek konnte ein paar Ausleihen tätigen und somit zur eigenen Bekanntmachung beitragen. Die Teilnehmer waren ihrerseits zufrieden, da sie ein Stück gelebte Integration in und mit der Mediathek erleben durften.


Bild für: Besuch des Integrationskurses